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Nichts Neues in der Kleinkindbetreuung

29.08.2019

Der neue Beschluss der Landesregierung zur Kleinkinderbetreuung bringt für die Eltern wenige Verbesserungen, und die Kosten werden auf die Sozialgenossenschaften abgewälzt. Das Team Köllensperger kritisiert die Vorgehensweise der Landesregierung und lädt gemeinsam mit allen Oppositionsparteien zu einer Anhörung ein.

Ende Juli hat die Landesregierung die neuen Richtlinien für die Finanzierung der Kindertagesstätten und des Tagesmütter- bzw. Tagesväterdienstes genehmigt und damit den Beschluss vom November 2018 widerrufen.

Entgegen den ursprünglichen Erwartungen bringt die Neuregelung allerdings wenig bis keine Vorteile: Der für die Eltern kostenfreie Urlaub wird von zwar von drei auf vier Wochen angehoben, unter den Teppich gekehrt wird allerdings die Tatsache, dass diese Kosten allein von den Sozialgenossenschaften, welche die Kleinkindbetreuungsdienste organisieren, getragen werden müssen.

Was auf den ersten Blick nach mehr Flexibilität für die Eltern aussieht, bringt die Sozialgenossenschaften also in Bedrängnis. Denn für den bis zu vierwöchigen Urlaub werden nicht nur keine Kostenbeiträge bei den Eltern eingehoben sondern auch keine Landesbeiträge ausbezahlt.

Doch dem nicht genug. Zusätzlich zur Tatsache, dass die Sozialgenossenschaften auf diese Weise erhebliche, finanzielle Einbußen zu stemmen haben, schiebt ihnen die Neuregelung auch noch den „schwarzen Peter“ zu, indem man ihnen die Gestaltungs- und Kostendefinition für die Abwesenheiten, die über die gewährten vier Wochen hinausgehen, überlässt.

 „Die Probleme in der Kleinkindbetreuung werden seitens der Landesregierung vom einen zum anderen Beteiligten weitergeschoben. Das ist unzumutbar.“, kritisiert Maria Elisabeth Rieder vom Team Köllensperger. Sie fordert Lösungen, welche die Bedürfnisse aller Beteiligten bestmöglich berücksichtigen.

Bereits im Frühjahr reichte das Team Köllensperger einen Beschlussantrag zur Vereinheitlichung des Tarifsystems in der Kleinkindbetreuung ein. “Durch eine monatliche Kostenbeteiligung würden diese ganze Stundenrechnerei und die Polemik um die Abwesenheiten entfallen”, ist die Landtagsabgeordnete Rieder überzeugt. Gleichzeitig weist das Team Köllensperger darauf hin, dass sich auch die Elterninitiative „Kleinkindbetreuung Südtirol“ bereits kritisch zum neu erlassenen Beschluss geäußert hat.

 Es gehe nicht an, meint Rieder, dass die Herausforderungen in der Kleinkindbetreuung seitens der zuständigen Landesrätin seit Jahren in individuellen Gesprächen mit den einzelnen Akteuren thematisiert und keine Bestrebungen zu einer gemeinsamen Lösungsfindung unternommen werden. Rieder favorisiert die Zusammenschau und gemeinsame Diskussion mit allen Beteiligten und organisiert Ende September in Zusammenarbeit mit allen Oppositionsparteien des Südtiroler Landtages eine Anhörung mit dem Titel: “Kleinkindbetreuung: Baustelle oder Vorzeigemodell?”.

 Die Anhörung findet am 30. September von 10 Uhr bis 12.30 Uhr im Innenhof des Palais Widmann statt. Akteure, Eltern, Interessierte und Medienvertreter*innen sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Der Bürokratie den Kampf ansagen-aber konkret!

Im Zuge der Präsentation des Kunstwerkes „denk-mal Bürokratie“ haben Generalsekretär Alfred Valentin und sein Team die Kandidatinnen und Kandidaten für die bevorstehenden Landtagswahlen aufgerufen, konkrete Vorschläge zur Eindämmung der „Zettelwirtschaft“ zu unterbreiten.

Maria Elisabeth Rieder, Kandidatin des Teams Köllensperger ist dieser Einladung am Montag als eine der Ersten gefolgt und hat einen sehr konkreten Vorschlag zur Vereinfachung der Berechnung von Elternbeiträgen in Kindertagesstätten in die Urne eingeworfen.

Konkrete Vorschläge, statt rumjammern!

„Für die Berechnung der Elternbeiträge müssen Eltern aktuell ihre finanzielle Gesamtsituation offenlegen, wobei die EEVE allein nicht ausreicht, sondern zusätzlich Lohnstreifen, Darlehensauskünfte, Kontoauszüge, sogar die Sparbücher der zu betreuenden Kleinkinder vor den Beamten offengelegt werden müssen. Ein unangenehmer Zettelkrieg mit grenzwertigem Charakter, der in den meisten Fällen mehrere Behördengänge nach sich zieht, was für berufstätige Eltern nochmal schwieriger ist.“, bemängelt Maria Elisabeth Rieder.

Die langjährig Bedienstete im Gesundheitsbezirk Bruneck ist betriebsintern für die Organisation und Vergabe der Betreuungsplätze in den Tagesstätten für Kinder des Sanitätspersonals zuständig und wendet dort ein sehr einfaches Modell zur Berechnung der Elternbeiträge an:
Diese werden auf der Grundlage des Faktors der wirtschaftlichen Lage aus der sogenannten EEVE-der Einheitlichen Einkommens- und Vermögenserklärung der bezugsberechtigten Eltern definiert.

Beispiel: Bei einem EEVE-Faktor bis 3,00 wird ein niedriger Elternbeitrag pro Stundentarif gewährt, während bei einem EEVE-Faktor ab 5,01 der höchste Beitrag Anwendung findet. Wird die EEVE nicht vorgelegt, erfolgt automatisch die Verrechnung des Höchsttarifes.

Die Vorteile dieses vereinfachten Berechnungsmodells liegen auf der Hand: Die Tarife sind sozial gestaffelt, der bürokratische Aufwand ist gering und die Eltern wissen von vornherein, wie hoch der ihnen zustehende Beitrag ist. Diese Maßnahme ließe sich auch auf andere Berechnungsfälle von Elternbeiträgen ausdehnen.

Oktober – 05.10.2018 – Podiusmdiskussion Ahrntal

Mitmachen, statt kritisieren!

Unter diesem Motto organisiert die Teldra Bürgerliste einen Diskussionsabend, an dem auch Paul Köllensperger, Spitzenkandidat des Teams Köllensperger sowie die Ahrntalerin Maria Elisabeth Rieder, ebenfalls Kandidatin für die Landtagswahlen im Team Köllensperger teilnehmen werden.

Auf Gemeinde- und auf Landesebene sieht sich die Südtiroler Politik mit großen Herausforderungen konfrontiert: im Gesundheits- und Sozialwesen, in der Mobilität oder in den Bereichen Energie, Landschaft und Umwelt ist Handlungsbedarf gegeben. Die Veranstalter des Abends versprechen die Diskussion frischer Ideen und neuer Lösungen zu diesen und anderen Themen. Auch die anwesenden Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich aktiv in die Diskussion einzubringen.

Der Abend findet am kommenden Freitag, 5. Oktober in der Mittelschule St. Johann im Ahrntal statt, mit Beginn um 19.30 Uhr. Der Journalist und Salto-Redakteur Christoph Franceschini moderiert die Runde.

September – 27.09.2018 – ASGB

Team Köllensperger im ASGB-Bundesvorstand

Im Rahmen der Bundesvorstandssitzung des ASGB haben sich die beiden ASGB-Funktionäre Maria Elisabeth Rieder aus dem Ahrntal und Alexander Oberkofler aus Bozen vorgestellt.

Maria Elisabeth Rieder ist seit vielen Jahren gewerkschaftlich tätig. Ihre intensivste Zeit war jene als stellvertretende Landesobfrau des ASGB-Gesundheitsdienstes, in welcher sie die Sanitätsreform und den Kampf um die kleinen Krankenhäuser an vorderster Front miterlebt hat.

Im Rahmen ihrer Landtagskandidatur zählen neben der Sanität auch die Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu ihren Schwerpunkt Leistbarer Wohnraum und eine faire Entlohnung waren Themen, auf die sie bei ihrer Vorstellung im Bundesvorstand eingegangen ist.

September – 25.09.2018 – Podiumsdiskussion Olang

Versorgungsposten für den neuen Generaldirektor in der Sanität

Die Podiumsdiskussion des Teams Köllensperger, welche am vergangenen Dienstag in Olang stattgefunden hatte, stand im Zeichen des offenen und bürgernahen Austausches zu Themen, welche die Bürgerinnen und Bürger aktuell beschäftigen.

Angeregt diskutiert wurden unter anderem auch Missstände und mögliche Lösungen rund um die Südtiroler Sanität. Besondere Aufmerksamkeit erregte in diesem Zusammenhang die ehrliche Stellungnahme von Maria Elisabeth Rieder auf die Frage zur anstehenden Ernennung des Herrn Florian Zerzer zum Generaldirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebes. Schauen Sie sich das Kurzvideo dazu an!

September – 22.09.2018 – Laufen mit Herz

Laufen für den guten Zweck im Sarntal

Medizinische Versorgung ist für Menschen in vielen Ländern keine Selbstverständlichkeit. Diese Tatsache hat die KVW Ortstgruppe Durnholz, die Tertiarschwestern des Heiligen Franziskus und die Kapuzinermönche dazu veranlasst, gemeinsam einen Benefizlauf rund um den Durnholzer See zu veranstalten.

Für jede gelaufene Runde der 213 Teilnehmerinnen und Teilnehmer spendete ein Gönner zehn Euro. Am Ende konnten 7.450 Euro für zwei heimische Familien in Not sowie für die Behandlung herzkranker Patienten in Kamerun gesammelt werden.

„Es war mir ein Herzensanliegen an dem Benefizlauf teilzunehmen und durch eine kleine Geste eine derart wertvolle Initiative zu unterstützen. Bei all dem Engagement für kleine und große Verbesserungen im Südtiroler Gesundheitswesen, dürfen wir nicht aus den Augen verlieren, dass es uns vergleichsweise sehr gut geht, und dass Menschen in anderen Teilen der Welt unsere Unterstützung dringend benötigen.“, sagt Maria Elisabeth Rieder, die selbst mehrere Runden um den Durnholzer See gelaufen ist.

Ein Krankenhaus ohne Reinigungskräfte

Es ist nur eine schlechte Phantasie, aber stellen wir uns vor, in den Südtiroler Krankenhäusern würde sich eine Woche lang niemand um die Reinigung kümmern oder keiner an den Kochtöpfen stehen-was dann? Ganz schnell würden unsere Gesundheitsbetriebe still stehen.

Wenn es um reibungslose Abläufen und beste Versorgung von Patientinnen und Patienten geht, reden wir meist vom Pflege- und sanitätstechnischen Personal, von den Ärztinnen und Ärzten und vom Verwaltungspersonal.

Kaum jemand, und die Politik am allerwenigsten, sieht und würdigt die Leistungen all jener die im Hintergrund unsere Krankenhäuser am Laufen halten: Die spezialisierten Hilfskräfte, die rund um die Uhr für Sauberkeit und Hygiene sorgen, das Küchenpersonal, welches Patientinnen und Patienten ebenso wie die Angestellten täglich versorgt, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der internen Technik- und Wartungsdienste, die Elektriker, Schlosser, Maler und Tischler, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Winter Schnee räumen und im Sommer den Rasen und die Blumenbeete pflegen.

Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen, und umso wichtiger ist es, dass wir den Einsatz aller würdigen, die täglich ihr Bestes geben, damit unsere Krankenhäuser funktionieren. Sie alle werden gebraucht, und ihnen allen gebührt Aufmerksamkeit, Wertschätzung und ein offenes Ohr für ihre Anliegen.