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Klet­ter­steig Cen­gia Veronesi

Vom Falz­are­go-Pass führ­te unse­re Tour hin­auf in die beein­dru­cken­de Berg­welt der Dolo­mi­ten. Schon der Zustieg bot groß­ar­ti­ge Aus­bli­cke auf die mar­kan­ten Fels­for­ma­tio­nen rund um den Lag­a­zuoi und die Fanisspitzen.

Die Cen­gia Vero­ne­si ver­läuft größ­ten­teils über schma­le, nahe­zu waag­rech­te und teil­wei­se aus­ge­setz­te Fels­bän­der ent­lang der mäch­ti­gen Wän­de der Fanis­spit­zen. Die Rou­te folgt teil­wei­se alten mili­tä­ri­schen Wegen und führt durch eine eben­so raue wie fas­zi­nie­ren­de Fels­land­schaft. Immer wie­der öff­nen sich beein­dru­cken­de Tief­bli­cke und wei­te Pan­ora­men auf die umlie­gen­den Dolomitengipfel.

Auch wenn die tech­ni­schen Schwie­rig­kei­ten des gesi­cher­ten Stei­ges über­schau­bar sind, darf die Tour nicht unter­schätzt wer­den: Das aus­ge­setz­te Gelän­de ver­langt Tritt­si­cher­heit, Schwin­del­frei­heit, eine gute Kon­di­ti­on und alpi­ne Erfah­rung. Gera­de die­se Mischung aus Her­aus­for­de­rung, ursprüng­li­cher Land­schaft und groß­ar­ti­gen Aus­bli­cken macht den beson­de­ren Reiz der Tour aus.

Ein Tag in den Ber­gen, wie ich ihn lie­be: for­dernd, abwechs­lungs­reich und vol­ler beson­de­rer Ein­drü­cke. Wie­der ein­mal hat sich gezeigt, dass sich jeder Schritt lohnt – für die­se Aus­bli­cke, für das Gefühl von Frei­heit und für einen unver­gess­li­chen Tag inmit­ten der Dolomiten.

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