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RUNDWANDERUNG TOBLACHER PFANNHORN

Der Herbst zieht lang­sam ins Land. Ich star­te in Kan­del­len (Tob­lach) und stei­ge über die Bergalm zum Pfann­törl auf. Die Luft ist mild, doch es herrscht bereits die­se beson­de­re herbst­li­che Stil­le – nur unter­bro­chen vom Pfei­fen eines Mur­mel­tiers. Schritt für Schritt fin­de ich Ruhe und Klarheit.

Oben am Pfann­törl eröff­net sich der Blick nach Ost­ti­rol. Über den fel­si­gen, aber unsch­wie­ri­gen Nord­west­grat geht es wei­ter zum gro­ßen Gip­fel­kreuz des Tob­la­cher Pfann­horns. Der Aus­blick ist atem­be­rau­bend – bis zu den Sex­te­ner Dolomiten.

Jetzt im Sep­tem­ber sind vor allem ein­hei­mi­sche Wan­de­rer unter­wegs, und so ergibt sich immer wie­der ein net­tes Gespräch. Nach einer son­ni­gen Rast am Gip­fel führt der Abstieg zur Bon­ner­hüt­te, wo wir auf der Ter­ras­se Kaf­fee genie­ßen – beglei­tet von anre­gen­den Begeg­nun­gen und Erin­ne­rungs­fo­tos. Ein herz­li­ches Dan­ke­schön an Kath­rin Com­ploi und Tere­sa Val­laz­za für die Inspi­ra­ti­on zu die­ser Tour. 

Inner­lich ruhig, fröh­lich und zufrie­den keh­re ich heim – vol­ler Dank­bar­keit für unse­re wun­der­ba­re Hei­mat Süd­ti­rol. Die Ber­ge zei­gen mir immer wie­der: Vie­les ist ein­fa­cher, kla­rer und unkom­pli­zier­ter, als es scheint. Die­se Leich­tig­keit neh­me ich mit in mei­ne Arbeits­wo­che. Und die Auf­mun­te­run­gen, die Unter­stüt­zung und die Kom­pli­men­te für mei­ne Arbeit geben mir Ener­gie und erin­nern mich dar­an, wofür ich sie mache: für die Men­schen in unse­rem Land.

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