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Team K Bru­neck ent­täuscht über die Ableh­nung des Antrags zur Live­über­tra­gung der Gemeinderatssitzungen

Das Team K Bru­neck zeigt sich ent­täuscht über die gest­ri­ge Abstim­mung im Gemein­de­rat, bei der der Antrag zur Direkt­über­tra­gung der Gemein­de­rats­sit­zun­gen (Live-Strea­ming) mit 12 zu 14 Stim­men abge­lehnt wur­de. Die­ser Antrag, der bereits zum wie­der­hol­ten Mal ein­ge­bracht wur­de, hät­te es den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern der Stadt Bru­neck ermög­licht, die Sit­zun­gen des Gemein­de­ra­tes auf der offi­zi­el­len Web­site der Stadt­ge­mein­de live zu ver­fol­gen und so die poli­ti­sche Arbeit trans­pa­ren­ter zu gestal­ten. Der Antrag wur­de von der gesam­ten Oppo­si­ti­on und den ita­lie­ni­schen Regie­rungs­mit­glie­dern unterstützt.

Für das Team K Bru­neck ist das Ergeb­nis der Abstim­mung ein deut­li­ches Signal: Der erhoff­te Neu­start unter Bür­ger­meis­ter Wolf bleibt aus. Trotz des ange­kün­dig­ten fri­schen Win­des und der ver­spro­che­nen Zusam­men­ar­beit mit allen Mit­glie­dern des Gemein­de­ra­tes, zeigt die gest­ri­ge Sit­zung, dass die­se Ver­spre­chen offen­bar nicht ernst gemeint waren.

„Es ist absurd, wie die SVP in die­ser Fra­ge immer wie­der mit faden­schei­ni­gen Argu­men­ten und Aus­re­den gegen Fort­schritt und Trans­pa­renz stimmt. Was in ande­ren Gemein­den bereits zum Stan­dard gehört, ist in Bru­neck anschei­nend recht­lich nicht in Ord­nung. Zudem besteht die Befürch­tung, dass in den sozia­len Medi­en Miss­brauch betrie­ben wer­den könn­te. Was die Tech­nik anbe­trifft, befin­det sich der Gemein­de­rat in Bru­neck noch im Mit­tel­al­ter. Abstim­mun­gen wer­den nach wie vor per Hand­zei­chen abge­ge­ben, anstatt sich an den moder­nen Stan­dards ande­rer Gemein­den zu ori­en­tie­ren“, so das Team K Bru­neck. „Anstatt Inno­va­tio­nen und eine offe­ne, bür­ger­na­he Poli­tik zu för­dern, wird hier an ver­al­te­ten Struk­tu­ren festgehalten.“

 Die Ableh­nung des Antrags zur Live­über­tra­gung zeigt aus Sicht der Gemein­de­rä­te Wil­ma Huber, Moni­ka Rie­der und Ger­hard Elzen­bau­mer ein wei­te­res Mal, dass die SVP und Bür­ger­meis­ter Wolf offen­sicht­lich nicht aus den Erfah­run­gen der letz­ten Gemein­de­wah­len gelernt haben. Ein Grund für die nied­ri­ge Wahl­be­tei­li­gung lie­ge ihrer Mei­nung nach in der man­geln­den Trans­pa­renz und der feh­len­den Bür­ger­be­tei­li­gung. „Ehr­lich­keit und Bür­ger­nä­he schei­nen für die SVP nur lee­re Wor­te zu sein, die vor den Wah­len groß ver­kün­det, nach den Wah­len jedoch kei­ne Bedeu­tung mehr haben“, erklärt das Team K Bru­neck wei­ter. „Die­se Ableh­nung zeigt uns, in wel­che Rich­tung es auch in die­ser Legis­la­tur­pe­ri­ode gehen wird. Wir wer­den den Antrag noch ein­mal in den Gemein­de­rat brin­gen. Mal sehen, wel­che Aus­re­den wir dann zu hören bekommen.“

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