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Team K Bru­neck: Höhe­re Grund­ge­häl­ter – mehr Wert­schät­zung für Gemeindebedienstete 

Wäh­rend die Lebens­hal­tungs­kos­ten ste­tig stei­gen, blei­ben die Gehäl­ter der Gemein­de­be­diens­te­ten seit fast zwan­zig Jah­ren auf dem glei­chen Stand. Das Team K Bru­neck for­dert daher eine Erhö­hung der Grund­ge­häl­ter im öffent­li­chen Dienst und bringt in der nächs­ten Gemein­de­rats­sit­zung einen ent­spre­chen­den Beschluss­an­trag ein. „Damit wol­len wir auf die seit Jah­ren ange­spann­te Situa­ti­on der Gemein­de­be­diens­te­ten auf­merk­sam machen, deren Grund­ge­häl­ter seit fast zwei Jahr­zehn­ten prak­tisch unver­än­dert geblie­ben sind – trotz stei­gen­der Lebens­hal­tungs­kos­ten und wach­sen­der Anfor­de­run­gen“, erklä­ren die Gemeinderät:innen des Team K Bru­neck. 

Wer für die Gemein­de arbei­tet, trägt Ver­ant­wor­tung. Unse­re Gemein­de­be­diens­te­ten sind Tag für Tag im Ein­satz, damit unse­re Stadt funk­tio­niert – in der Ver­wal­tung, im Bür­ger­ser­vice, in der Tech­nik. Ohne sie wür­de vie­les still­ste­hen. Doch ihre Löh­ne spie­geln die­se Ver­ant­wor­tung schon lan­ge nicht mehr wider. Vie­le füh­len sich schlicht nicht mehr wert­ge­schätzt“, betont Gemein­de­rä­tin Wil­ma  Huber. Der Antrag weist auf eine Situa­ti­on hin, die sich seit Jah­ren zuspitzt: Sin­ken­de Kauf­kraft, stei­gen­de Anfor­de­run­gen und die Abwan­de­rung qua­li­fi­zier­ter Fach­kräf­te set­zen die Gemein­den zuneh­mend unter Druck. „Wenn wir die Gehäl­ter nicht end­lich an die Rea­li­tät anpas­sen, wird es immer schwie­ri­ges, moti­vier­tes und gut aus­ge­bil­de­tes Per­so­nal zu hal­ten. Das spü­ren am Ende alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger – weil Dienst­leis­tun­gen ein­ge­schränkt oder aus­ge­la­gert wer­den müs­sen“, warnt Moni­ka Rie­der 

Ein­ma­li­ge Infla­ti­ons­aus­glei­che („una tan­tum“) sind kei­ne fai­re Lösung und wur­den jah­re­lang mit Ver­spä­tung aus­be­zahlt. Statt kurz­fris­ti­ger Maß­nah­men braucht es nach­hal­ti­ge, gerech­te und trans­pa­ren­te Gehalts­er­hö­hun­gen, ver­bun­den mit einer auto­ma­ti­schen Infla­ti­ons­an­pas­sung – wie sie in der Pri­vat­wirt­schaft längst üblich ist. „Die Gehäl­ter müs­sen end­lich wie­der in einem ver­nünf­ti­gen Ver­hält­nis zu den Auf­ga­ben und der Ver­ant­wor­tung ste­hen, die unse­re Gemein­de­be­diens­te­ten tag­täg­lich über­neh­men. Wer qua­li­fi­zier­tes Per­so­nal hal­ten und neue Fach­kräf­te gewin­nen will, muss gute Rah­men­be­din­gun­gen schaf­fen und dazu gehö­ren fai­re Löh­ne“, beto­nen die Team‑K Gemein­de­rä­te abschlie­ßend. 

Das Team K Bru­neck for­dert die Lan­des­re­gie­rung auf, die bestehen­den Ver­trä­ge finan­zi­ell sub­stan­zi­ell zu ver­bes­sern und rasch die not­wen­di­gen Schrit­te zur Anhe­bung der Grund­ge­häl­ter im öffent­li­chen Dienst ein­zu­lei­ten, um die Gemein­den wie­der attrak­ti­ver und kon­kur­renz­fä­hi­ger gegen­über dem Aus­land zu machen. 

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