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Unto­wegs mit Maria

Auch heu­er freue ich mich wie­der ganz beson­ders auf die Wan­der­sai­son. Die Ber­ge beglei­ten mich schon mein gan­zes Leben. Sie sind für mich nicht nur ein Ort der Bewe­gung, son­dern vor allem eine wich­ti­ge Kraft­quel­le und ein wert­vol­ler Aus­gleich zum poli­ti­schen Alltag.

Beim Wan­dern wird vie­les plötz­lich ein­fa­cher. Der Kopf wird frei, der Blick öff­net sich und mit jedem Schritt rückt die Hek­tik des All­tags ein Stück wei­ter in den Hin­ter­grund. In den Ber­gen zäh­len nicht Ter­mi­ne, Sit­zun­gen oder Tages­ord­nun­gen, son­dern der Weg, die Natur und der Moment.

Beson­ders wert­voll sind für mich auch die Begeg­nun­gen mit den Men­schen. Auf Wan­der­we­gen, Almen und in den Dör­fern ent­ste­hen Gesprä­che oft ganz unge­zwun­gen. Man kommt mit­ein­an­der ins Gespräch, hört per­sön­li­che Geschich­ten, ent­deckt neue Sicht­wei­sen und erfährt, was die Men­schen beschäf­tigt. Dabei muss es nicht immer um Poli­tik gehen. Oft sind es gera­de die ein­fa­chen Gesprä­che über das Leben, die Hei­mat oder gemein­sa­me Erleb­nis­se, die in Erin­ne­rung bleiben.

Süd­ti­rol bie­tet dafür unzäh­li­ge Mög­lich­kei­ten: bekann­te Gip­fel eben­so wie stil­le Wege, abge­le­ge­ne Almen und weni­ger bekann­te Plät­ze. Nicht immer muss das Ziel beson­ders hoch oder die Tour beson­ders anspruchs­voll sein. Ent­schei­dend ist das Erleb­nis – unter­wegs zu sein, die Land­schaft bewusst wahr­zu­neh­men und sich Zeit für die klei­nen Din­ge am Weges­rand zu nehmen.

Unter dem Titel „Unter­wegs mit Maria“ möch­te ich auch in die­ser Wan­der­sai­son wie­der eini­ge die­ser Tou­ren, Ein­drü­cke und Begeg­nun­gen tei­len. Es geht dabei um die Freu­de an der Bewe­gung, um unse­re ein­zig­ar­ti­ge Berg­welt und um die Men­schen, die unse­re Hei­mat prägen.

Ich freue mich auf vie­le schö­ne Wege, neue Ent­de­ckun­gen und beson­de­re Begeg­nun­gen. Viel­leicht trifft man sich ja irgend­wo unter­wegs – auf einem Gip­fel, einer Alm oder ganz ein­fach am Wegesrand.

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