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Team K: Abschaf­fung der Gleich­stel­lungs­rä­tin wäre ein Rück­schritt – Süd­ti­rols bewähr­te Struk­tur muss erhal­ten bleiben

Die Plä­ne auf staat­li­cher Ebe­ne, die Gleich­stel­lungs­rä­tin­nen in Ita­li­en abzu­schaf­fen, sto­ßen beim Team K auf deut­li­che Kri­tik. Gera­de in Süd­ti­rol hat die Gleich­stel­lungs­rä­tin in den ver­gan­ge­nen Jah­ren eine wesent­li­che Rol­le beim Schutz von Arbeit­neh­me­rin­nen und bei der För­de­rung von Chan­cen­gleich­heit über­nom­men und her­vor­ra­gen­de Arbeit geleistet

„Die Gleich­stel­lungs­rä­tin­nen haben in Süd­ti­rol einen bedeu­ten­den, unver­zicht­ba­ren Dienst auf­ge­baut. Die­ser schützt Frau­en am Arbeits­platz, stärkt ihre Rech­te und sorgt dafür, dass Dis­kri­mi­nie­rung und Ungleich­be­hand­lung kon­se­quent ver­folgt wer­den. Die­se Struk­tur jetzt abzu­schaf­fen, wäre ein kla­rer Rück­schritt. Im neu­en Gesetz der Ombuds­stel­len muss die­ser Dienst ganz klar fest­ge­schrie­ben wer­den “, betont Maria Eli­sa­beth Rie­derLand­tags­ab­ge­ord­ne­te des Team K.

Die Gleich­stel­lungs­rä­tin ist ein unver­zicht­ba­res Bin­de­glied für Gleich­stel­lung und Schutz von Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mern und unter­stützt seit Jah­ren Betrof­fe­ne bei Fäl­len von Dis­kri­mi­nie­rung am Arbeits­platz auf­grund des Geschlech­tes, Mob­bing, sowie bei struk­tu­rel­len Ungleich­hei­ten am Arbeits­platz. Ihre Arbeit erfolgt unab­hän­gig, nied­rig­schwel­lig und im direk­ten Kon­takt mit Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mern – ein Ange­bot, das beson­ders in sen­si­blen Situa­tio­nen ent­schei­dend ist.

Das Team K warnt davor, funk­tio­nie­ren­de und gewach­se­ne Schutz­me­cha­nis­men zu demon­tie­ren und for­dert Erhalt und Stär­kung statt Abbau.
„Gera­de in einer Zeit, in der der gesell­schaft­li­che und beruf­li­che Druck auf Frau­en nicht abnimmt, brau­chen wir star­ke, kom­pe­ten­te und gut ver­an­ker­te Gleich­stel­lungs­struk­tu­ren. Wir set­zen uns klar dafür ein, dass Süd­ti­rol die­ses erfolg­rei­che Modell bewah­ren kann und for­dern die Wahr­neh­mung unse­rer auto­no­men Kom­pe­ten­zen“, so Maria Eli­sa­beth Rie­der.

Das Team K for­dert sowohl das Land als auch den Staat auf, die Rol­le der Gleich­stel­lungs­rä­tin nicht zu schwä­chen, son­dern wei­ter zu stär­ken und lang­fris­tig abzusichern.

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